Rote Peperoni aus der Türkei stehen und fallen mit dem richtigen Erntezeitpunkt. Die rote Peperoni ist die an der Pflanze ausgereifte grüne Peperoni: Die Farbe wechselt zu einem kräftigen Rot, der Zuckergehalt steigt, die Schärfe tritt deutlicher hervor. Zu früh geerntete Früchte sind nicht durchgefärbt. Zu spät geerntete beginnen zu schrumpfen und kommen nicht in den Frischversand. Wer rote Peperoni importieren möchte, findet in Hatipoğlu Tarım einen Lieferanten aus Antalya für Großhandel und Verarbeitung: Das Unternehmen bereitet rote Chilischoten das ganze Jahr über in eigenen Betrieben auf und verlädt sie von dort. Dieser Leitfaden richtet sich an Importeure, den Großhandel und Verarbeiter. Er beschreibt das Produkt, die Qualitätskriterien, die Transportbedingungen und den Weg zum Angebot.
Rote Peperoni für Frischmarkt und Verarbeitung
Rote Peperoni, türkisch Kırmızı acı biber, haben eine kräftig rote Farbe, festes Fruchtfleisch und intensive Schärfe. Sie sprechen zwei Käufergruppen an:
- Frischkanal: Großhändler, die Supermärkte, Obst- und Gemüsehändler und die Gastronomie beliefern. Hier entscheidet das Aussehen: glänzende Schale, einheitliche Farbe, grüner, frischer Stiel.
- Verarbeitung: Hersteller von Saucen, Pasten und Eingelegtem sowie Trocknungsbetriebe. Hier entscheiden Farbintensität, Reife und Schärfegrad; die Größe ist zweitrangig.
Nennen Sie in der Bestellung den Kanal, für den Sie einkaufen. Die Sortierung richtet sich danach.
Grün und rot: eine Pflanze, zwei Produkte
Rote und grüne Peperoni stammen meist von derselben Pflanze, sind im Handel aber zwei getrennte Produkte. Weil die rote Schote länger an der Pflanze bleibt, sinkt der Gesamtertrag je Pflanze; der Preis je Einheit liegt deshalb über dem der grünen Ware. Eine Partie mit beiden Farben gilt als fehlerhaft. Halb ausgefärbte Früchte gehören weder in die grüne noch in die rote Partie.
Qualitätskriterien für rote Peperoni
Exportware wird nach diesen Kriterien ausgewählt:
- Farbe: Die ganze Frucht muss kräftig rot sein.
- Festigkeit: Geerntet wird, solange die Schale glatt und das Fruchtfleisch fest ist. Ware, die zu schrumpfen beginnt, wird aus der Partie für den Frischversand genommen.
- Schale: ohne Risse, Druckstellen und Sonnenbrand.
- Stiel: grün und frisch. Ein dunkler Stiel zeigt, dass die Ware gestanden hat.
- Sortenreinheit: Scharfe und milde Sorten werden schon auf der Anbaufläche getrennt gehalten; kein anderer Typ gelangt in die Partie.
Schärfe ist von außen nicht zu erkennen. Der sicherste Weg ist deshalb ein Muster vor der ersten Bestellung. Was die Schärfe bestimmt, erklärt unser Beitrag Türkische Peperoni: Scoville und Export.
Ganzjährige Lieferung und Mengenplanung
Rote Peperoni sind dank des geschützten Anbaus das ganze Jahr über lieferbar. Das Ausfärben braucht Zeit. Wochenmengen müssen bei roter Ware deshalb früher geplant werden als bei grüner. Im Winter ist die Menge begrenzt; wer sein Programm frühzeitig meldet, für den wird Ware reserviert. Im Spätsommer kommt Freilandware hinzu, und das Volumen erreicht seinen Höchststand. Für Verarbeiter ist das der beste Zeitraum für den Einkauf. Den Jahresverlauf aller Sorten zeigt der Beitrag Paprika-Saison in der Türkei.
Kühlung und Transport
Die Schoten werden mit kurzem Stiel geerntet und noch am selben Tag gekühlt. Die längste Haltbarkeit wird bei 7,5 °C und einer relativen Luftfeuchte von über 95 % erreicht; unter diesen Bedingungen beträgt sie 3–5 Wochen. Voll ausgereifte, farbige Paprika ist gegenüber Kälteschäden robuster als grüne. Trotzdem gehört sie nicht in ein Fahrzeug mit Obst, das bei 0–2 °C gefahren wird. Eine Peperoni, die ihre marktfähige Qualität behält, behält während der Lagerung auch ihre Schärfe. Einzelheiten stehen im Beitrag Paprika lagern: Temperatur im Export.
Verpackung, Mindestmenge und Zolltarifnummer
Rote Peperoni werden in zwei Kartongrößen gepackt: 30 × 40 × 12,5 cm und 60 × 40 × 15 cm.
Der Versand wird auf Lkw-Basis geplant: Ein Kühl-Lkw mit 13,60 m Ladelänge fasst 33 Europaletten. Da alle Paprikasorten bei derselben Temperatur gefahren werden, können rote Peperoni in einer Mischladung neben anderen Paprikasorten stehen.
Frische Paprika fällt unter die Zolltarifnummer 0709 60 (HS-Code 0709.60). In den türkischen Tarifzeilen werden milde Sorten unter 0709.60.10 geführt. Welche Zeile für scharfe Peperoni gilt, sollten Sie vor dem Versand mit Ihrem Zollagenten abstimmen.
Rückstände: was beim Import in die EU geprüft wird
Paprika gehört zu den Erzeugnissen, die an der Grenze der Europäischen Union am häufigsten auf Rückstände kontrolliert werden. Jede Partie wird analysiert, und das Ergebnis wird mit den Höchstgehalten des Zielmarkts verglichen. Die Einzelheiten finden Sie in unserem Beitrag zu Rückstandshöchstgehalten.
Von der Ernte bis zur Verladung: so arbeitet Ihr Lieferant
Der Weg roter Peperoni aus der Türkei zu Ihnen hat sechs Schritte: Ernte, Kühlung am selben Tag, Sortierung, Verpackung, Kühllagerung und Versand im Kühl-Lkw. Bei Hatipoğlu Tarım laufen alle Schritte in den eigenen Betrieben, aus einer Hand.
Für ein Angebot brauchen wir diese Angaben: Verwendung (Frischmarkt oder Verarbeitung), Größe, gewünschter Schärfegrad, Verpackung, Wochenmenge, Lieferwoche und Bestimmungsland. Daraus entstehen Verladeplan und Preisangebot. Sie erreichen uns telefonisch unter +90 242 339 55 25, per WhatsApp unter +90 534 260 07 25 oder per E-Mail an info@hatipoglutarim.com. Weitere Sorten finden Sie im Leitfaden Paprika aus der Türkei importieren.
Hatipoğlu Tarım exportiert seit 2002 frisches Obst und Gemüse aus Antalya. Unter der Marke FİNİKE gehen 128 Produktlinien in 42 Länder; Ernte, Sortierung, Kühllagerung und Versand laufen in fünf eigenen Betrieben in Serik, Kepez, Mavikent, Yenişehir und Alaşehir zusammen.
Nennen Sie uns für Ihr Programm mit roten Peperoni Verwendung, Größe und Wochenmenge; wir bereiten Muster und Angebot vor.

